FDP Kreisverband Berchtesgadener Land

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Meldungen

FDP-Landwirtschaftsexpertin Nicole Bauer (MdB) und FDP Klimaexperte Dr. Lukas Köhler (MdB) zu Gast in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein

Auf Einladung des FDP-Bundestagskandidaten Patrick Weiß waren die
beiden FDP-Bundespolitiker Nicole Bauer (MdB) und Dr. Lukas Köhler
(MdB) zu Gast, um sich in Gesprächen mit dem lokalen Bauernverband
und auch bei der Zunhammer GmbH über aktuelle Herausforderungen
und Entwicklungen im Bereich Landwirtschaft und Klimaschutz zu
informieren.
Am 06.07. kam neben Nicole Bauer (MdB), Mitglied im Ausschuss für Ernährung
und Landwirtschaft, auch Dr. Lukas Köhler (MdB), klimapolitischer Sprecher
der FDP-Bundestagsfraktion und Generalsekretär der FDP Bayern, in unsere
Region. Gemeinsam mit dem FDP-Bundestagskandidaten Patrick Weiß stand
dabei schon vormittags der Austausch mit dem Bauernverband im Landkreis
BGL an.
Bei der Besichtigung des Krammer-Hofes in Teisendorf ging es um die Situation
der Bauern in der Region. Hierbei legten sowohl Frau Bauer als auch Herr
Köhler dar, dass die bisherige rein flächen-basierte Subventionsstrategie
überholt sei und vielmehr der Bauer als Hüter der bayerischen Kulturlandschaft
in den Fokus gerückt werden müsse. Dr. Köhler forderte hierbei, dass
Landwirte für die Speicherung von CO2 durch Wälder und Pflanzen
entsprechend entlohnt werden müssten. Dies würde im von der FDP
vorgesehenen Emissionshandel auch für eine zusätzliche Einnahmequelle der
Landwirte sorgen.
FDP-Bundestagskandidat Patrick Weiß fügte an, dass Landwirte nicht der
„Buhmann der Nation“ sein dürften, wie es beispielsweise beim Volksbegehren
„Rettet die Biene“ war. Sie schaffen schließlich mit den von ihnen erzeugten
Lebensmitteln unsere Lebensgrundlage – Landwirtschaft und Klimaschutz
seien daher als Einheit zu sehen, so der Kandidat.
Beim anschließenden Besuch des Gülletechnik-Herstellers Zunhammer GmbH
waren die FDP-Vertreter begeistert, wie weit fortgeschritten die Möglichkeiten
im Bereich Precision Farming bereits sind. Es zeige sich hier die Innovationskraft unseres Mittelstandes vor Ort – das
mache einen stolz, so FDP-Bundestagskandidat Patrick Weiß. Eines der
Probleme für die Zukunft bleibe aber auch weiterhin die Datenübertragung
wegen des nur schlecht ausgebauten Mobilfunknetzes.
Mit der offen Abendveranstaltung Landwirtschaft und Klimaschutz im Sailer
Keller Traunstein wurde der Tag abgerundet. Im Zentrum stand in den
Diskussionen dabei die Frage, wie sich Landwirtschaft und Klimaschutz
vereinen ließen.
Dr. Köhler machte hierbei deutlich, dass vor allem technologische
Entwicklungen und damit auch die Innovationskraft eine wichtige Rolle spielen,
um in Zukunft klimaneutral zu werden. Frau Bauer sah den Abbau von
Bürokratie und Planungssicherheit für die Landwirte als einen wichtigen
Schlüssel für die Zukunft. Ein sich ständig änderndes Regelwerk sei für
Landwirte nicht praktikabel.

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FDP wählt Patrick Weiß zu ihrem Bundestagskandidaten

Die FDP-Kreisverbände Berchtesgadener Land und Traunstein wählten Patrick Weiß zu ihrem Bundestagskandidaten für den Wahlkreis Traunstein. Weiß will den Schwerpunkt auf Chancengerechtigkeit und ein Aufstiegsversprechen für Jedermann legen.

Am vergangenen Mittwoch trafen sich die Mitglieder der Kreisverbände Berchtesgadener Land und Traunstein unter Wahlleitung der Mühldorfer FDP-Bundestagsabgeordneten Sandra Maria Bubendorfer-Licht zur Wahl ihres Kandidaten für die Bundestagswahl 2021.

Auf der gut besuchten Veranstaltung im Gasthaus Alte Post in Teisendorf (BGL) stellten sich mit der 19-jährigen Susa Engeler (Schneizlreuth) und dem 24-jährigen Patrick Weiß (Waging am See) gleich zwei junge Kandidaten zur Wahl!
Während Weiß in seiner Rede die Schwerpunkte auf die Themen Bildungs- und Wirtschaftspolitik sowie Digitalisierung setzte, sprach Engeler vor allem soziale Themen an. Gerade der Pflegenotstand und die Integration von Geflüchteten über kostenlosen Deutschunterricht oder die Verarbeitung von Fluchttraumata seien ihr ein Anliegen.

Einig waren sich beide Kandidaten über die Wichtigkeit des Themas Bildung. So sprach Engeler beispielsweise von der Notwendigkeit der Homeschooling-Option über Online-Akademien nach US-amerikanischem Vorbild und Weiß von der Chancenungerechtigkeit für Kinder aus sozial schwächeren Familien gerade in Zeiten der Pandemie. Er kritisierte weiter, dass von den bereitgestellten Milliarden des Bundes zur Schuldigitalisierung bisher nur ein Bruchteil abgerufen werde, da der Fokus des Angebots in seiner jetzigen Form verfehlt sei. Der Schwerpunkt müsse stärker auf dem Ausbau Digitaler Infrastruktur als auf den Endgeräten selbst liegen. „Hier wird am Bedarf vorbei Politik gemacht“, so der Kandidat.

Neben einem „Midlife-BAföG“ für das lebenslange Lernen forderte Weiß vor allem auch mehr Digitalisierung ein. Hier ging er auf eine digitale Verwaltung ein, in der es beispielsweise möglich sein müsse, Formulare online einzureichen. Des Weiteren forderte er einen Ausbau des Mobilfunknetzes und des Glasfasernetzes mit den Worten „Das Gold unserer Zukunft sind Daten, und diese laufen durch Glasfaserkabel“.

Zu guter Letzt hob Volkswirt Weiß die Wichtigkeit „intelligenter und innovativer Wirtschaftspolitik“ hervor. Neben „Innovationshubs“ und mehr Wagniskapital für „Garagengründungen“ forderte er von der Bundesregierung auch eine Aufhebung der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht, um am Ende nicht auch wirtschaftlich gesunde Unternehmen zu gefährden.

Bei der anschließenden Wahl setze sich Patrick Weiß gegen seine Mitbewerberin Susa Engeler durch. Gemeinsam wollen beide Kreisverbände nun in den kommenden Monaten für ein starkes liberales Südost-Oberbayern kämpfen, waren sich beide Kandidaten sowie die Kreisvorsitzenden Arno Pichler (BGL) und Dr. Walter Buggisch (TS) einig.

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FDP BGL wählt neuen Kreisvorsitzenden

Bayerisch Gmain. Nachdem der bisherige Kreisvorsitzende, Wilhelm Gschossmann (64), aus beruflichen Gründen kürzlich sein Amt zur Verfügung gestellt hatte, wurde am vergangenen Mittwoch im Rahmen der Kreishauptversammlung im Gasthof Dreisesselberg in Bayerisch Gmain nun ein neuer Vorsitzender für den FDP-Kreisverband Berchtesgadener Land gewählt.
Unter der Wahlleitung des Rosenheimer FDP-Kreisvorsitzenden, Daniel Reuter, wurde mit dem Immobiliensachverständigen Arno Pichler (42) der bisherige stellvertretende Kreisvorsitzende und Bayerisch Gmainer Gemeinderat einstimmig zum Nachfolger gewählt.
Als Stellvertreter rückt für ihn die Reichenhallerin Susa Engeler (19) nach, die bisher bereits als Beisitzerin im Kreisvorstand mitgewirkt hatte.
Der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen, Franz Farthofer (26), der als kooptiertes Mitglied ebenfalls bereits im Kreisvorstand vertreten war, rückt als Kreisvorsitzstellvertreter für Felix Pautzke (43) nach, nachdem dieser im März von seinem Amt zurückgetreten war.
Als neuer Beisitzer wurde der Bayerisch Gmainer Gemeinderat Michael Elmer (42) in den Kreisvorstand gewählt.
Komplettiert wird der erneuerte Kreisvorstand mit dem Schatzmeister und Kreisrat Armin Nowak (59), Schriftführer Tom Schubert-Georgii (32) und stv. Kreisvorsitzendem, Gemeinderat und 3. Bürgermeister Christoph Langgartner (35).

Der neue Kreisvorsitzende bedankte sich in seinen Schlussworten beim bisherigen Kreisvorsitzenden Wilhelm Gschossmann für dessen Engagement. Mit Blick auf die nächstjährigen Bundestagswahlen sprach sich Arno Pichler dafür aus, insbesondere auch Jung- und Erstwähler für Politik zu begeistern. Gerade das starke Engagement der JuLis, die im Berchtesgadener Land mit 3 Mitgliedern im Kreisvorstand vertreten sind, sei diesbezüglich sehr zu begrüßen.
Die Gewinnung neuer Mitglieder und Gründung weiterer Ortsverbände, gerade im nördlichen Landkreis, ist für ihn ein wichtiger Bestandteil der Arbeit der nächsten Jahre, um auch in den derzeit noch unterrepräsentierten Gemeinden stärker liberalen Fuß zu fassen. „In Bayerisch Gmain hat die FDP bei der diesjährigen Kommunalwahl ein ganz hervorragendes Ergebnis erzielt. In anderen Gemeinden konnten wir leider noch nicht unser volles Potential ausschöpfen, da ist definitiv noch Luft nach oben. Daran möchte ich gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen in den nächsten Jahren auch verstärkt arbeiten."

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